Diving with swimming goggles

It has always been customary to let children and adults dive to moderate depths wearing swimming goggles. In recent years, some doubt has arisen about the safe-ty of diving with goggles and the doubt is justified to some extent. The pressure which arises in the goggles from increasing water pressure in diving cannot be off-set due to the lack of nosepiece and thus a barotrauma can be expected in the area covered by the goggles. The recommendation of the German Life-Saving League (DLRG) in 2005 of not diving to depths greater than 60 cm meant that those who could not or did not want to dive without goggles were excluded from diving. To estimate the danger which might arise for subjects, the four authors dived at their own risk a total of 60 times to 2meters (15-20 seconds) and 5meters (without staying for any length of time at that depth) in a pretrial with various goggles. Two small goggles, like those used in swimming competitions because of their low wa-ter resistance and made water-tight on the eye tissue itself by usually strong ten-sion of the elastic band around the head, were used. In addition, two large goggles were used which rest on the bony ocular cavity and thus do not put any pressure on the eye itself.The 230 trials performed showed that to 3 meters in depth no and to 5 meters in depth only slight, transient subjective and objective detriments oc-cur due to the lack of pressure equilibrium in the goggles. Since the small goggles can cause problems due to pressure on the eyes, larger goggles which do not exert pressure on the eyes are recommended especially for children and adolescents.After the team informed the DLRG of the results of the trials, the DLRG once again permitted short-term diving with goggles to a depth of 2 meters.
Key words: DLRG, barotraumas, swimming goggles, diving ban, diving tests, 

 
In Schulen und Schwimmvereinen war es schon von jeher üblich, Kinder und Er-wachsene mit Schwimmbrillen in mäßige Tiefen tauchen zu lassen. In den letzten Jahren traten Zweifel an der Ungefährlichkeit des Tauchens mit Schwimmbrillen auf, die eine gewisse Berechtigung haben. Der beim Tauchen durch zunehmenden Wasserdruck entstehende Sog in der Brille kann nämlich durch den fehlenden Nasenerker nicht ausgeglichen werden, dadurch ist ab einer gewissen Tauchtiefe mit einem Barotrauma des Bereichs zu rechnen, den die Brille abdeckt. Eine Emp-fehlung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im Jahre 2005, wegen dieser Gefahr mit Schwimmbrille nicht tiefer als 60 cm zu tauchen, hatte zur Folge, dass alle die, die nicht ohne Schwimmbrille tauchen wollten oder konnten, beim Tauchen auf der Bank saßen. Zur Abschätzung der Gefährdungen, die für Proban-den auftreten könnten, tauchten vier der Autoren auf eigene Gefahr in einem Vor-versuch mit verschiedenen Schwimmbrillenarten insgesamt 60mal auf 2Meter (15 bis 30 sec lang) und 5Meter Tiefe (ohne längeren Aufenthalt). Verwendung fanden zwei kleine Schwimmbrillen, wie sie wegen ihres geringen Wasserwiderstandes bei Schwimmwettkämpfen vorwiegend getragen und auf den Augengeweben selbst durch meist starkes Anziehen der kopfumgreifenden Elastikbänder abgedichtet werden. Daneben wurden zwei große Schwimmbrillen eingesetzt, die sich an der knöchernen Augenhöhle abstützen und somit keinen Druck auf die Augen selbst ausüben. Die insgesamt durchgeführten 230 Versuche zeigten, dass durch man-gelnden Druckausgleich in den Schwimmbrillen bis 3Meter Tauchtiefe keine und bis 5Meter nur geringe temporäre subjektive und objektive Beeinträchtigungen auftreten. Da die kleinen Schwimmbrillen durch Druck auf die Augen Probleme machen können, werden vor allem für Kinder und Jugendliche größere Schwimmb-rillen empfohlen, die keinen Druck auf die Augen ausüben.Nachdem das Team die DLRG über seine Versuchsergebnisse in Kenntnis gesetzt hatte, gestattete diese wieder das kurzzeitige Tauchen mit Schwimmbrillen bis zwei Meter.
Schlüsselwörter: DLRG, Barotrauma, Schwimmbrillen, Tauch  verbot,   Tauchversuche 

Autor / Fonte:Schnell D, Hoffmann U, Scheuten K, Schnell HJ, Radermacher M, Pingel E. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Link: https://www.uni-ulm.de/fileadmin/externe_websites/ext.dzsm/content/archiv2008/heft03/Schnell_diving_with_swimming_goggles_final.pdf